| Die
Restauration von Didis Alfasud 1.3 von 1982
Hier nun Bilder und ein kleiner Bericht zur Restauration von Didis
Alfasud 1.3. Wie er erzählt, war an der Karosserie eigentlich kaum
etwas zu reparieren. Nur zwei kleine Löcher an der Bodenplatte und
ein wenig Flugrost mussten entfernt werden.
Das große Problem dieses
Suds war die Technik. Durch die langen Standzeiten waren einige Teile stark
in Mitleidenschaft gezogen worden. Speziell die Bremsen hatten schon bessere
Zeiten gesehen. Diesmal hieß es also anstelle der Karosse die Technik
zu sanieren. Dem Motor wurde eine umfassende Kur spendiert, er wurde teilüberholt. Der Block war nach 50.000 km natürlich
noch wie neu, deshalb wurde an den Zylindern, Kolben und an der Kurbelwelle
nichts überarbeitet, nur die Schwungscheibe ließ man
planschleifen.
Allerdings wurden die Zylinderköpfe komplett überholt. Große Probleme machte der Solex Vergaser, doch nach langem Kampf
konnte Didis Vater dieses Problem lösen. Das komplette Bremssystem
wurde wegen den oben genannten Problemen überholt. Zusammen mit seinem
Vater installierte Didi einen neuen Hauptbremszylinder und einen kompletten
Satz neuer Leitungen. Alle Bremszangen wurden neu eingedichtet, neue Scheiben
und ein neuer Bremskraftregler wurden montiert. Das Fahrwerk wurde ebenso
überholt und lackiert. Die Kupplung, die hinteren Radlager und sämtliche Gummiteile wurden
auch erneuert. Für die anstehenden Arbeiten wurden als Hilfe die Reperatur-Anleitungen
von Bucheli und Haynes verwendet.
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Um
Motor und Getriebe ein- und auszubauen verwendeten die Kristandls einen
einfachen Bockkran.
So muss man lediglich den Alfasud so weit hochbocken, dass
der Motor und das schon angeschlossene Getriebe unter das Auto passen und kann
dann mit Hilfe eines Flaschenzuges den Antriebsstrang bequem noch oben hieven.
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Letztes Update: 29. März 2004
Created: 30. Januar 2001
© Layout und Text by Tim Rauen. Fotos by
Dietmar Kristandl. |