Sprint 1.7 - oder das böse Teufelchen

Sprint 1.7 - das böse schwarze Teufelchen.

Andreas Neutze hat diesen bösen Sprint aufgebaut. Schon sein Vater fuhr in den 80er Jahren auf einem Alfasud Ti Rennen. Sowas färbt bekanntlich ab. Seit seiner Kindheit ist Andreas Alfista.

Als er dann den Sprint das erste Mal sah musste er ihn haben. Das Auto hatte wenig Rost und ließ sich deswegen mit vertretbarem Aufwand wieder machen. Doch zuerst sollte der Sprint schneller werden.

Für ordentlich Schub sorgt ein 1.7 Liter Motor aus einem 33 1.7 QV. Diesen rüstete Andreas mit einem Fächerkrümmer und einer Komplettauspuffanlage auf. Die serienmäßigen Vergaser bestückte er mit Renntrichtern und K&N- Luftfiltern. Laut Leistungsdiagramm bringt es der 8V-Boxer so auf 142 PS. Dementsprechend fällt die Beschleunigung aus... Damit die Vergaser immer genug frische Luft bekommen, installierte Andreas noch zwei Der erleichterte Innenraum.Lufthutzen auf der Motorhaube. Am kurzen Getriebe des Sprint änderte er dagegen nichts.

Natürlich musste bei einem so starken Motor auch das Fahrwerk schneller gemacht werden. Der Sprint wurde um fünf Zentimeter tiefer gelegt und mit gelben Konis ausgestattet. Die originale Bereifung tauschte Andreas gegen einen Satz RH Cup Felgen mit Reifen der Größe 195 50/15 aus. Um die vielen Cavalli im Zaum zu halten, kommt vorne die Bremsanlage des Alfa 33 16V mit innenbelüfteten Scheiben zum Einsatz.

Den Innenraum räumte Andreas komplett aus. Mittlerweile dominiert Aluminium das innere Erscheinungsbild. Nach abgeschlossener Kraftkur ging es im Jahr 2000 dann dem Rost an den Kragen. Die Kotflügelstehbleche und eine A-Säule wurden fachmännisch erneuert. Den Rest konservierte Andreas mit Dinol. Mitte Safety first.2002 entschied sich Andreas auch den Rest des Sprint komplett zu sanieren. Zudem wurden die Kotflügel ausgestellt und hinten Corsa 7 Kotflügelverbreiterungen und ein Zender Schwellersatz für den Alfa 33 montiert. Die RH Cup Felgen wurden gegen klassische Ronal 7 J 15 Felgen getauscht.

Auch der Motor wurde weiter optimiert. Die Zylinderköpfe wurden auf das Maximum runtergeplant, die Kanäle erweitert und poliert. 308 Grad Nockenwellen und Titanventilfedern mit mehr Spannung sorgen dafür, dass selbst über 8000 U/min den Ventiltrieb nicht überbelasten.

Neue Kolben und eine Kurbelwellenbearbeitung sowie ausgewogene und erleichterte Pleuel sind da Ehrensache. Schätzungsweise entstehen so etwa 160 PS. Sie können Andreas schreiben: Azzameen1@aol.com.
Das Kraftwerk.

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Letztes Update: 10. Oktober 2003     Created: 24. November 2002

© Layout und Text by Tim Rauen. Fotos by Andreas Neutze publiziert.